Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   Fotos :D


http://myblog.de/paulita-in-chile

Gratis bloggen bei
myblog.de





Erbarmen! Zu Spät! Die Pauls kommen...

Kaum hatte der Dunst meines ersten Besuches in Sven-Form die Stadt verlassen, kam auch schon umgehend ein weiterer Chile-Besucher im schönen Santiago an: meine Mama! Nachdem die wenigen Touristen-Punkte der Stadt (es lohnt sich eigtl. kaum eine Zahl der Attraktionen zu suchen...man würde irgendwo unter 5 landen) das Wochenende bereichert haben, musste sie leider zu meiner großen Unzufriedenheit alle chilenischen (UN-)Sitten in geballter Form kennenlernen: Man nennt diese Sprachschule Ecéla und ich empfehle sie niemandem!

UNkoordiniert, UNkooperativ, und überhaupt UNmöglich! Nach zwei zähen Wochen hatte sie sich dann inkl. Papa, seines Koffers (am Flughafen Buenos Aires hat es leider nur der Koffer in das richtige Flugzeug geschafft...Papa immerhin in ein anderes ), André und meiner Wenigkeit ein wenig Urlaub im schönen Süden nahe Temuco verdient.

Nach dem ersten Abenteuer dank fehlendet Verkehrsschilde auf den gemieteten 4 Rädern unseres Zuckel-Suzuki, das ohne einheimische Hilfe wohl immer noch nicht zu Ende wäre, sind wir dann auch irgendwann bei Helmut und Adela im Niemandsland angekommen...allerdings muss man sagen, dass es wohl das schönste Niemandsland in Chile ist und unsere Unterkunft dank Helmuts schwäbischer Wurzeln wohl die einzig komplett warme und mit ausreichend Wasser versorgte Chiles ist! Erwähnt werden muss hierbei auch seine chilenisch-mapuchanische (wie auch immer) Frau Adela, die von mir den Preis für das weltbeste deutsche Essen außerhalb Deutschlands bekommt (ich liebe deine Spätzle!!!).

Nach weiteren holprigen Umwegen (vorhandene Beschilderung heißt nicht immer richtige Beschilderung in Chile!) und dem ersten dezenten Fluch meines Vaters auf die nicht asphaltierten Straßen, haben wir unser erstes Tagesziel "Villarica" erreicht, um dort ein bisschen am See zu spazieren und die Mächtigkeit des gleichnamigen Vulkans, der wie ein weißer Riese aus seiner grünen Umgebung ragt und munter vor sich hinraucht, zu bestaunen.

Der nächste Tag war für mich mein persönliches Highlight des Urlaubs: Nationalpark Conguillio! Nach der Besichtigung eines kleinen, aber wirklich beeindruckenden Wasserfalls haben wir uns unseren Weg durch unendliche Lavafelder gebahnt, um plötzlich in einer Region voller Seen zu landen, die so klar und farblich variierend sind, das man den ganzen Tag nur am Ufer sitzen und gucken könnte. 3/4 unserer Truppe hat die Möglichkeit genutzt, ein bisschen Wassertemperatur zu fühlen  - manche weniger, André mehr! Ein paar Lavabrocken weiter haben uns sogleich Bambuswälder mit Schnee begrüßt, der gegen Ende (gut geschützt von den hier stehenden Araukanien) sogar knietief wurde!

Der nächste Tag führte uns schließlich an die Pazifikküste und mit einigen kleinen Fähren auf eine vorgelagerte Sanddüne. Hier möchte ich zu Ehren Andrés den Hund erwähnen, der auf einer Seite wartete, um dann mit der Fähre überzusetzen, woraufhin wenig später zwei Pferde die entgegengesetzte Richtung genommen haben! 

Leider hieß es am nächsten Tag (dem 24. Geburtstag des allseits bekannten Präsidenten Andrés Lopes(insky)) schon wieder Abschied nehmen, denn meine Eltern sind weiter in den Süden gefahren, während es für die fleißigen (*hust*) Studenten hieß "Zurück nach Santiago".

Doch Gott sei Dank ließ das nächste Abenteuer in Form der "Peter-Gedächtnis-Abschlussfahrt" nach Mendoza (Argentinien) nicht allzu lange auf sich warten. Doch davon mehr beim nächsten Mal - das Bett ruft.

 Schlafen sie mal alle gut!

20.10.10 04:53
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung